| Absicht, Absicht,
gute
Absicht
Alignment
innere Kongruenz (auf den Logischen
Ebenen)
Als ob
Zu tun als ob kann eine nützliche
Methode sein, um unbewußte Kräfte und Ressourcen zu mobilisieren;
wird im NLP besonders besonders bei der Zieldefinition (S.M.A.R.T.)
verwandt.
Ambiguität
Mehrdeutigkeit; wichtiges Instrument bei einer Trance-Induktion
(durch Desorientierung)
Anchor
stacking anchors (Anker stapeln), collapsing anchors (Anker
verschmelzen), sliding anchors (gleitende Anker)
Ankern
die Verknüpfung eines Reizes (z.B. Berührung der Schulter) mit
einer Stimmung (z.B. Freude), um durch Auslösen des Ankers einen
erneuten Zugang zum Erleben zu bekommen
Auditiv
das Hören betreffend, Submodalitäten
Assoziation
interne Wahrnehmungsposition des
"Mit-den-eigenen-Augen-Sehens"
Augenbewegungen
kennzeichnen unsere internen
Verarbeitungsprozesse. Wenn uns beispielsweise jemand nach der Farbe
unseres PKWs fragt und wir beim Hören der Frage nach links oben
schauen, ist das ein Indiz für die Aktivität des "visuellen
Erinnern". Vgl. R.O.L.E.

Auspacken, Strategie
Axiome des NLP
Grundannahmen bzw. Glaubenssätze,
deren Gültigkeit zwar nicht beweisbar ist, die im NLP aber als
Leitlinie und Orientierungsrahmen für die Arbeit mit Klienten
vorausgesetzt werden. Die bekanntesten Glaubenssätze: "Die
Landkarte ist nicht das Territorium"; "Hinter jedem
Verhalten gibt es eine gute Absicht"; "Jeder hat
prinzipiell alle Ressourcen für die Veränderungen, die er wünscht".
B.A.G.E.L.
abgekürzt für Body Posture (Körperhaltung), Accessing
Cues (Zugangshinweise wie Atmung, Gesichtsausdruck, Stimmlage und
-tempo), Gestures (Gesten), Eye Movements
(Augenbewegungen) und Language Patterns (Sprachmuster); ein
Modell zur Beschreibung physiologischer Prozesse.
Bedeutungsreframing
Umdeuten eines negativen in einen positiven Sachverhalt (oder auch
umgekehrt), Reframing
Beeinflussung, Manipulation
Belief, Glaubenssätze
Change History
Verändern der persönlichen Lebensgeschichte "rückwärts"
mit Hilfe von in die Vergangenheitssituation eingebrachten Ressourcen.
Chunck, Chunking
Das Organisieren oder Aufteilen einer Erfahrung (eines Glaubenssatzes ...) in kleinere oder größere Teile (Chunks). Beim Chunking
Up geht man auf eine höhere, abstraktere Informationsebene. Beim
Chunking Down geht man auf eine spezifischere und konkretere
Informationsebene. Beim lateralen Chunking sucht man nach weiteren
Beispielen auf der gleichen Ebene.
Complex
Equivalence
Erkennungsmerkmal, komplexer Schlüsselreiz für meist verdeckt
ablaufende Reiz-Reaktions-Muster, Kalibrierte
Schleife
Core-Transformation
von Connirae und Tamara Andreas entwickelte Reframingvariante,
die davon ausgeht, daß das systematische Hinterfragen eines
unangemessenen Verhaltens (und der im Hintergrund vorhandenen
"guten Absicht" des verursachenden Teils) beim Klienten
den Zugang zu den fünf Core-Zuständen ermöglicht: 1. Ruhe im
Sein; 2. Innerer Friede; 3. Liebe; 4. Okay-Sein; 5. Einssein
Desired State, Wunschzustand,
State
Dissoziation
externe Wahrnehmungsposition des "Sich-von-außen-
Sehens", z.B. sich selbst im Spiegel beim Rasieren zuschauen.
Downtime
Alle Inputkanäle (Repräsentationssysteme) sind nach innen
fokussiert, so daß für das Außen keine Aufmerksamkeit bleibt;
Ggs. Uptime
Einwände, Ökologie-Check
Elizitieren
Vorgehensweise, um
z.B. die Submodalitäten
abzufragen
External
äußerlich
Eye
Accessing Cues, Augen(zugangs)bewegungen
Failure
into Feedback
von R. Dilts entwickeltes Verfahren, aus Fehlschlägen eine
Lernerfahrung (Rückmeldung, um es besser zu machen) zu gewinnen.
Fast
Phobia Cure, VK-Dissoziation
Feedback
Rückmeldung z.B. über das eigene Verhalten, die gesendete
Botschaft; essentiell für den Erfolg von Lernprozessen
Flexibilität
eine der Grundfähigkeiten, die NLP vermitteln will: Flexibilität
schafft Wahlmöglichkeiten, und je mehr Wahlmöglichkeiten jemand
hat, desto größer ist die Chance, daß er seine Ziele erreicht.
Fluff
warme Luft, inhaltsleere Äußerungen, die ein gutes Klima (Rapport)
begünstigen und für Trance-Induktionen genutzt werden können.
Frame
Rahmen, in dem ein Signal, eine Kommunikation eine spezifische
Bedeutung erhält, Reframing
Future-Pace
eine gefundene Problemlösung
an einem imaginären Fall in die Zukunft projizieren, um
sicherzustellen, daß sie funktioniert.
Fuzzy
Functions
unscharfe Funktionen, z.B. Gedankenlesen ("Ich sehe, du magst
mich nicht") oder verzerrte Ursache-Wirkungs-Verkettung
("Sie macht mich wahnsinnig.")
Gedankenlesen
Wahrnehmungsfilter, auf die Verwechslung von Interpretation und
Wahrnehmung, Meta-Modell
Geheimtherapie
NLP arbeitet nicht inhalts-, sondern prozeßorientiert. Es ist
deshalb bei vielen Problemstellungen von Klienten möglich, sich als
Therapeut nur auf die Strategien und mentalen Verarbeitungsprozesse
des Klienten einzulassen, während die Probleminhalte nicht zur
Sprache kommen. Dadurch gerät der Therapeut auch nicht in Gefahr,
mit dem Wertesystem seines Klienten in Konflikt zu kommen oder
unfreiwillig "gute Ratschläge" geben zu wollen.
Generalisieren
individuelle Erfahrungen auf eine höhere, abstrakte Ebene
projizieren; wird beispielsweise die Aussage: "X mag mich
nicht" zu der Aussage: "Alle Menschen mögen mich
nicht" generalisiert, führt diese Operation zu einer Verarmung
und Reduktion des Erfahrungshorizontes des Betreffenden, Meta-Modell
Glaubenssätze
bestimmen auf übergeordneter (Logischer)
Ebene die Verhaltensweisen und Strategien einer Person, z.B. auch
ihr Verhältnis zu Krankheit und Gesundheit. Einschränkende
Glaubenssätze sind: "Ich bin hilflos"; "ich bin
nichts wert"; "alles ist sinnlos".
Gustatorisch
das Schmecken
betreffend, Submodalitäten
Gute
Absicht
ein wichtiges Axiom aus den NLP-Grundannahmen: Jedes Verhalten,so
bizarr, unverständlich und (selbst)schädigend es auch immer ist,
verweist - mindestens für die betreffende Person (und in 2. Instanz
für den Kommunikationskontext) - auf eine im Hintergrund liegende
"gute Absicht". Durch diese Vorannahme ist es möglich, in
ökologischer Weise Handlungsalternativen zu suchen, die diese gute
Absicht besser verwirklichen als das alte Verhalten.
Halluzinieren
etwas als wirklich annehmen ohne entsprechende Referenzobjekte;
generell nützlich für das Visualisieren von Zielen
Hypnose,
Milton-Modell
Identität
Einheit, eine der Logischen
Ebenen
Ideomotorische
Bewegungen
unbewußte Körperbewegungen, z.B. Lidflattern
Imprint
Urprogramm, Schlüsselerfahrung, Prägung in der Vergangenheit, die
unbewußt gegenwärtige Handlungen steuert, Re-Imprinting
Inkorporieren
äußere Reize bzw. Phänomene in das innere Erleben einbauen, z.B.
im Zustand der Trance
Innere
Landkarte
Metapher für die Art und Weise, wie Menschen Informationen zu ihrem
Modell der Welt zusammenbauen, Meta-Modell
Innerer
Berater
spiritueller Führer oder Persönlichkeitsteil mit stark unterstützender
Funktion; innere Ressourceperson.
Innerer
Dialog
Vergegenwärtigung der inneren Welt: jeder Mensch redet, auch ohne
daß er es merkt, fast pausenlos mit sich selbst. Ausnahmen sind
meditative Zustände. Hinweise darauf, ob innerer Dialog
stattfindet, geben die Augenbewegungen.
Installation
Installation
das Einrichten einer neuen, effizienteren Strategie, z.B. durch Ankern,
Future-Pacing
Integration
von Glaubenssätzen
eine von R. Dilts entwickelte Methode, um einander widersprechende Glaubenssätze,
die für widersprüchliches, wachstumsfeindliches Verhalten
verantwortlich sind, im Bewußtsein zusammenzuführen (Auflösen von
"Doublebinds")
Intention,
Gute
Absicht,
Internal,
innerlich
Intervention,
therapeutisches
Eingreifen Intervention,
therapeutisches Eingreifen therapeutisches
Eingreifen
In Time
Ein Teil der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft befindet sich
entweder innerhalb oder hinter der Person; Gegensatz Through
Time; vgl. auch Time-Line
Kalibrieren
Sich durch genaues Beobachten auf die Physiologie
und Reaktion seines Gegenübers einstellen, um festzustellen, welche
äußere Reaktionen welches innere Erleben widerspiegeln.
Kalibrierte
Schleife
konditioniertes Verhaltensmuster zwischen Personen, das meist unbewußt
abläuft (z.B. durch Reizworte getriggert)
Kernintention
Begriff aus dem Core
Transformation Process nach Connirae & Tamara Andreas (dt.
Der Weg zur inneren Quelle. Junfermann 1995). Zur Kernintention stößt
man vor mit der Frage: Wenn du (gemeint ist ein Persönlichkeitsteil)
das erreicht hast, was du willst, was willst du damit eigentlich -
was ist noch wichtiger? Am Ende dieser Kette steht dann ein Zustand,
wo nichts anderes mehr zu erreichen ist - ein spiritueller oder
Seinszustand (wie Harmonie, innerer Friede, Geborgenheit etc.). Von
der Methodik her gehört dieses Format zu den Reframings.
Kinästhetisch
das Fühlen betreffend, im NLP das gesamte Spektrum der äußeren
und inneren Körperempfindungen einschließlich der Befindlichkeit
oder Stimmung, Submodalitäten
Kongruenz,
kongruent
Zustand des mit sich selbst Übereinstimmens (Verhalten, Strategien,
Glaubenssätze); eine wichtige Voraussetzung für Glaubwürdigkeit
und Effizienz.
Kontextreframing
Vorgehensweise, bei der ein unerwünschter oder negativ empfundener
Sachverhalt in einen neuen, positiven Zusammenhang gestellt wird,
Reframing.
Kontextualisierung
Überprüfen, ob die Reaktion / Physiologie situationsgerecht ist.
Leading
Führen: den anderen im Zustand des Rapports
zu einer anderen inneren Haltung oder Verhaltensweise bewegen
Leitsystem
Sinneskanal, über den jemand interne Informationen abruft; vgl. Repräsentationssystem
Logische
Ebenen
ein auf Russell und Whitehead zurückgehendes, von Bateson
aufgegriffenes und von R. Dilts weiterentwickeltes Konzept des
Lernens, Verhaltens und Verstehens; jede übergeordnete Ebene
organisiert die Informationen der jeweils darunter liegenden Ebene -
logisch wie neurologisch.
Manipulation
bisweilen geäußerter Vorbehalt gegenüber NLP,
andere gegen ihren Willen und zu ihren Ungunsten zu beeinflussen.
Nach dem Selbstverständnis seiner Entwickler geht es im NLP aber um
positive Manipulation, d.h. so flexibel zu kommunizieren, daß
man von seinen Gegenüber die gewünschte Reaktion erhält. Deshalb
heißt es bei Bandler sinngemäß auch: man kann nicht nicht
manipulieren; jede Kommunikation ist eine - mehr oder weniger
gut gelingende - Beeinflussung des anderen im Sinne des
gegenseitigen Verstehens.
Matchen
den Ausdruck einer anderen Person, ihren Stil, ihre Ausdrucksweise
bewußt treffen, um Rapport
herzustellen
Meta-Ebene
logisch übergeordnete Ebene
Meta-Mirror
eine von R. Dilts entwickelte Problemlösungstechnik, die auf dem
Wechsel von Wahrnehmungspositionen
und Perspektiven beruht. Diese Technik läßt sich immer dann mit
Gewinn anwenden, wenn das Problem durch eine persönliche
Konfliktsituation (Streit / Kommunikationsprobleme mit einer anderen
Person) entstanden ist. Dadurch, daß der Betreffende abwechselnd in
die eigenen und in die Schuhe des anderen schlüpft, sich selbst und
den anderen von außen beobachtet, gewinnt er die mentale Flexibilität
für andere Verhaltens- und Kommunikationsweisen.
Meta-Modell
ein auf der Transformationslinguistik basierendes, von Bandler und
Grinder weiterentwickeltes Konzept, das auf einer therapeutisch
relevanten Unterscheidung von Oberflächen- und Tiefenstruktur der
Sprache basiert. Anhand sprachlicher Muster und Ausdrucksformen in
der Oberflächenstruktur der Sprache können typische Einschränkungen
in der Wahrnehmungs- und Erlebniswelt des Klienten entdeckt und
aufgehoben werden.
Meta-Position,
Meta-Position,
Wahrnehmungspositionen
Metapher
bildhafter Ausdruck,
in dem das Bezeichnende (z.B. das Haupt der Familie) in
keinem direkten inhaltlichen Bezug zum Bezeichneten (dem Vater)
steht; mit metaphorischen Sprachmustern (Geschichten-Erzählen) wird
bevorzugt im Milton-Modell
gearbeitet
Metaprogramm
Steuerprogramm; logisch übergeordnetes
Programm, das unser konkretes Verhalten steuert; enthält die
Konstruktionsprinzipien, nach denen wir unsere Strategien aufbauen
Milton-Modell
nach einem der bekanntesten Hypno-Therapeuten (Milton Erickson) von
Bandler u.a. entwickeltes Verfahren zur Trancearbeit. Meta-Modell
und Milton-Modell verhalten sich dabei wie zwei Seiten ein und
derselben Medaille. Das Milton-Modell ermöglicht es, in der Veränderungsarbeit
mit anderen, bewußt vage und unbestimmt zu bleiben. Dadurch bringt
man den Zuhörer dazu, die Leerstellen bewußt mit inneren
Erlebnisinhalten aufzufüllen
Mixed-State-Kommunikation
Eine Möglichkeit der Trance-Induktion, bei der keine aufwendige
einleitende Trancearbeit geleistet werden muß: Der Therapeut
richtet seinen Blick etwa fünf Zentimeter hinter die Augen seines
Klienten und spricht direkt sein Unbewußtes an: "Du, Peters
Unbewußtes, kannst ja nur darüber lachen, wie Peter die ganze Zeit
.... tut. Und ich glaube, wir müssen einige Dinge ändern,
oder?" Der Klient respektive das Unbewußte des Klienten wird
nicken, und man hat die Kommunikation mit dem Unbewußten des
Klienten sehr schnell etabliert.
Modellieren
Verfahren im NLP, um erfolgreiche Strategien und Verhaltensmuster
anderer für die eigene Arbeit nutzen zu können. Das Ergebnis
besteht darin, es fortan so machen zu können wie der Modellierte;
wichtig zum Aufbau von Ressourcen
Moments
of Excellence
einer derjenigen Momente im Leben eines Menschen, die er als
besonders großartig und kraftvoll erlebt(e); auf ein solches
Erleben wird im NLP immer dann zurückgegriffen, wenn für den
Klienten Ressourcen mobilisiert werden müssen.
Multimind
neueres, modulares Gehirnmodell, das auf den Arbeiten von M.S.
Gazzaniga (Das erkennende Gehirn. Entdeckungen in den Netzwerken des
Geistes, Paderborn 1989) und R. Ornstein (Multimind. Ein neues
Modell des menschlichen Geistes, Paderborn 1989) basiert. Der
Hauptaspekt beruht auf einem struktural-hierarchischen Verständnis
des Gehirns: Es gibt keinen "Geist", keinen übergeordneten
Koordinator, sondern eine situations- und kontextspezifische
Aktivierung von Gehirnteilen, den "Talenten" oder
"kleinen Geisten".
NLP
abgekürzt für Neuro (alle Verhaltensweisen und
Wahrnehmungen werden im Gehirn durch neuronale Verschaltungen repräsentiert),
Linguistisches (wir können mittels Sprache darüber
kommunizieren) Programmieren (wir können diese
Verschaltungen - wiederum mittels Sprache - umprogrammieren und so
Veränderungen im Verhalten und in unseren Wertmaßstäben
erreichen).
Nominalisierung,
Verzerrung
Nonverbal
den nichtsprachlichen oder körperlichen Ausdruck einer
Kommunikation oder eines Verhaltens
Oberflächenstruktur,
Meta-Modell,
Ökologisch,
Ökologie-Check
Verfahren, das sicherstellt, daß die gewünschten Änderungen im
Verhalten oder in den Glaubenssätzen mit unserer gesamten
Lebenssituation verträglich sind. Im Öko-Check werden Einwände
gegen geplante Veränderungen behandelt. In einem Reframing
können Einwände als verdeckt formulierte positive Absichten
verstanden werden.
Olfaktorisch,
das Riechen
betreffend, Submodalitäten
Overlapping
Überlappen; eine wichtige Variante des Pacens und Leadens, bei der
man zunächst in das bevorzugte Repräsentationssystem des Klienten
"einsteigt", um dann in die anderen Systeme zu wechseln.
Der Wechsel geschieht an Schnittpunkten , wo ein Repräsentationssystem
fließend in ein anderes übergehen kann ("das Rauschen der Blätter
hören - sehen - spüren").
Pacen
Spiegeln; ein Verfahren zur bewußten Herstellung von Rapport,
indem man sich sprachlich oder nichtsprachlich dem Ausdruck, der
Verhaltensweise einer anderen Person angleicht, ohne diese jedoch
auffällig zu imitieren
Parts
Party
Technik (Ritual) zur Integration unterschiedlicher, evtl.
konfligierender Persönlichkeitsteile. Ursprünglich von Virginia
Satir entwickelt, wird sie im NLP bevorzugt beim
Reframing
eingesetzt.
PeneTrance
ein von Thies Stahl entwickeltes Interventionsmuster (Modell), um
Veränderungsziele bei Klienten klar definieren und umsetzen zu können.
Peripherer
Blick
defokussierte Augenstellung, mit deren Hilfe man in einem breiten
(weichen) Sehfeld gut die Physiologien anderer beobachten kann; gut
für unauffälliges Beobachten
Phobietechnik.
VK-Dissoziation
Physiologie
sinnlich wahrnehmbare Zustände (B.A.G.E.L.)
im Verhalten eines Menschen. Grundlegende Zustände sind:
Problemphysiologie (z.B. blasse Hautfarbe, asymmetrische Haltung,
Blick nach links unten), Versöhnungsphysiologie (der Betreffende
kann sein Problem würdigen) und Zielphysiologie (der Betreffende
stellt sich vor, wie es ist, das Problem gelöst zu haben)
Physiologie-Check
genaues Beobachten der Physiologie eines Klienten vor, während und
nach einer Intervention zur Feststellung des jeweiligen inneren
Zustands.
Platform-Skills,
Präsentationsfähigkeiten,
Position,
Wahrnehmungspositionen
Positive
Absicht
einer der zentralen Glaubenssätze des NLP: Hinter jedem Verhalten
kann eine nicht notwendigerweise auch realisierte Absicht stecken,
die im Lebenshorizont des Betreffenden als eigentlich sinnvoll und
vital begriffen werden kann.
Programm
(Verhaltens-)Muster, das aus einer Interaktion von Gehirn, Sprache
und Körper resultiert
Rapport
miteinander in Kontakt
sein; eine der zentralen Voraussetzungen für die erfolgreiche
NLP-Arbeit mit Klienten. Rapport kann z.B. durch Pacen
hergestellt werden.
Reframing
Umdeuten; eine der bekanntesten Problemlösungstechniken im NLP.
Reframings sind der Versuch, auf einer logisch übergeordneten Ebene
(Meta-Ebene) den Klienten zu einer kreativen Veränderung seiner
Situation anzustiften. Grob lassen sich alle Reframings in
inhaltliche oder Bedeutungsreframings,
Kontextreframings
und inhaltsfreie (strukturelle) Reframings wie z.B. das Six-Step-Reframing
oder das Verhandlungsmodell
unterteilen.
Re-Imprinting
Vorgehensweise im NLP, um - aus Sicht des Klienten - unangenehme,
schmerzhafte Vergangenheitserlebnisse (Prägungen) rückgängig zu
machen. Prägungen finden auf unterschiedlichen (biologisch, soziale
Umwelt, Glauben und Werte) Ebenen statt. Eine Prägung kann sich zum
Beispiel ausdrücken in dem Satz: "Ich bin ein dummer
Mensch." Im NLP kann man jetzt auf der Meta-Ebene
mit dem Klienten arbeiten, um ihn die Fragen klären zu lassen:
"Wodurch bin ich so geworden, wie ich bin?" und:
"Kann ich mich auch anders / besser sehen?"
Repräsentationssystem
Sinneskanal (visuell, auditiv, kinäthetisch, olfaktorisch,
gustatorisch), Submodalitäten
Requisite
Variety
Gesetz aus der Kybernetik: In einem komplexen, interaktiven System
hat das Element mit der größten Verhaltensvariabilität letzten
Endes die Kontrolle über das Gesamtsystem: ein Hinweis darauf, daß
es besser ist, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben als weniger (Gesetz
der erforderlichen Vielfalt).
Ressourcen
Möglichkeiten oder Kraftquellen, die eine Person mobilisieren und
sich zugänglich machen kann, um Ziele zu erreichen; nach NLP
trägt jeder prinzipiell alle Ressourcen, die er zu seinem persönlichen
Wachstum braucht, schon in sich - es kommt nur darauf an, sie zu
aktivieren ("mit seinen Pfunden zu wuchern")
R.O.L.E.
die Abkürzung für Repräsentationssystem, Orientierung,
Links (Verbindungen) und Effect. Mit Hilfe dieses
Modells ist es möglich, die wichtigsten Elemente des strategischen
Denkens / Verhaltens zu erfassen. Die Elemente, mit denen eine
Strategie notiert wird, sind:
ex = external; i = internal; Ve = visuell erinnert; Vk
= visuell konstruiert; Ad = auditiv digital; Ae = auditiv erinnert;
Ak = auditiv konstruiert;
K = kinästhetisch; exit = Abschluß einer Strategie; ->
kongruente Reaktion.
Beispiel für die Notation einer
Strategie: Vex -> Ve -> Ki
(z.B. für "Wenn ich das so sehe und mich daran erinnere, wie
es einmal ausgesehen hat, dann fühle ich mich wohl.")
Satir-Kategorien
von der Familientherapeutin Virginia Satir beschriebene
Reaktionsmuster, die eine Person mit gering ausgeprägtem
Selbstwertgefühl in der Kommunikation mit anderen benutzt, um einer
drohenden Ablehnung zu entgehen. Die klassischen Typen sind:
Placater (Beschwichtiger), Blamer (Ankläger), Computer
(Rationalisierer) und Distracter (Ablenker)
S.C.O.R.E.
steht für Symptoms, Causes, Outcomes, Resources
und Effects und ist wie S.O.A.R.
ein Problemlösungsmodell, das die Schritte umfaßt: Problemaspekte
(S) beschreiben; Gründe dafür (C) finden; gewünschten
Zustand (O), der statt dessen erreicht werden soll,
definieren; Ressourcen (R), die für die Zielerreichung
genutzt werden können, aktivieren und längerfristige Auswirkungen
(E) berücksichtigen
Sekundärer
Gewinn
unbewußte Vorteile eines Problemverhaltens, kann im
Teile-Modell
des NLP gut bearbeitet werden (Reframing)
Separator
unerwartetes Signal, plötzlicher Reiz, der ein Kommunikationsmuster
oder einen physiologischen Zustand gezielt unterbricht
Six-Step-Reframing
strukturelle, inhaltsfreie Form des Reframings
in sechs Schritten:
1. Problemverhalten bestimmen;
2. Kommunikation mit dem Teil
aufnehmen, der für das Problem verantwortlich ist;
3. positive Funktion des Problemverhaltens erkennen, würdigen;
4. im Kontakt mit dem eigenen kreativen Teil eine andere Lösung
suchen und abstimmen;
5. mögliche Einwände berücksichtigen (Öko-Check);
6. Verantwortung übernehmen für die Zukunft (Future-Pace)
Sleight
of Mouth
sprachlicher Kunstgriff, durch den eine Aussage, z.B. ein
Glaubenssatz eines Klienten, durch eine andere Kontextualisierung,
eine Begriffsverschiebung, ein Chunking (up or down) oder durch das
Einordnen in eine andere Kriterienhierarchie relativiert bzw. subtil
verändert wird
S.M.A.R.T.
steht für Sinnesspezifisch, Meßbar, Als ob /
attraktiv, Realistisch, Terminiert und ist ein Modell,
für die angemessene Formulierung von Zielen
S.O.A.R.
steht für State, Operator And Result;
Beschreibungsmodell, das à Logische Ebenen, à
Wahrnehmungspositionen und Zeitlinie (Time-Line)
umfaßt
Sorting,
Sorting Styles
Verfahren, um Informationen einzuordnen bzw. zu reorganisieren;
Sorting Styles sind die Mechanismen oder Kriterien (Filter), nach
denen diese Daten in einer bestimmten Reihenfolge oder Rangfolge
sortiert und abgelegt werden, vgl. Metaprogramme
Squash,
visueller S.
vereinfachtes, dem Verhandlungsreframing
ähnelndes Verfahren, mit deren Hilfe auf symbolische Weise
konfligierende Werte oder Glaubenssätze integriert werden können:
z.B. durch Visualisieren der konfligierenden Teile in den beiden
Handflächen und ihrem abschließenden zu einer Verschmelzung führenden
Zusammenbringen
Strategie
spezifisches, regelbasiertes Vorgehen / Verhalten, R.O.L.E.
State
Zustand, Physiologie
Strukturelle
Äquivalenz
Analogie zwischen dem Problemlösungsprozeß eines Klienten und der
Ablauflogik einer Metapher bzw. Lehrgeschichte
Stuck State
Zustand des Blockiertseins; dem anderen fällt "absolut"
nichts mehr ein, der Zugang zu den eigenen Ressourcen ist blockiert,
Physiologie
Submodalitäten
Art und Weise, wie sinnesspezifische Eindrücke repräsentiert /
klassifiziert werden können. Die Submodalitäten werden durch
Fragen elizitiert: "Was siehst du? Ist es nah oder fern? Welche
Farbe? ..."
Swish
Vorgehensweise, mit der sehr schnell Verhaltensänderungen herbei
geführt werden können: Ein unangenehmes oder problematisches
Verhalten wird durch Submodalitäten konkretisiert, d.h. meistens an
ein Bild gebunden, und dann durch ein anderes, positiveres Bild
ersetzt; der Wechsel zwischen Auslösebild und Zielbild erfolgt
durch ein schnelles Übereinanderblenden, wobei das Auslösebild
kleiner und dunkler wird und im Zielbild verschwindet.
Synästhesie
das Verschmelzen von Sinneseindrücken aus verschiedenen Repräsentationssystemen,
z.B. Klänge sehen, Töne empfinden ...
Teile
im NLP gebrauchte Metapher, um diejenigen Verhaltensweisen oder
Programme ansprechen zu können, die für das Problem eines Menschen
verantwortlich sind; z.B. kann man einen kreativen Teil aufsuchen,
der uns Lösungen finden läßt.
Through
Time
Die individuelle Zeitlinie mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
befindet sich im Gesichtsfeld der Person; Gegensatz: à In Time;
vgl. à Time-Line
Tiefenstruktur,
Meta-Modell
Tilgung
ein Prozeß, in dem die Welt gefiltert oder selektiv wahrgenommen
wird; typisch für eine Tilgung ist der Satz: "Ich fürchte
mich"; in diesem Satz ist das Objekt (das Wovor) getilgt. Mit
der Tilgung gehen Einschränkungen im Verhaltensrepertoire des
Klienten einher, die durch sprachliche Rekonstruktion (Therapeut:
"Sie fürchten sich wovor?") präzisiert und eventuell
aufgehoben werden können, Meta-Modell
Time-Line
Zeitlinie, gemeint ist die innere Repräsentation der Lebenszeit
eines Menschen: die Art und Weise, wie der Betreffende seine Zeit
sieht, (z.B. die Zukunft nach rechts vorn verlaufend, die
Vergangenheit nach links hinten). Die Zeitlinie wird in der
therapeutischen Situation u.a. dazu benutzt, um mit dem Klienten
diejenigen Punkte in der Vergangenheit abzuschreiten, die für das
Problemverhalten ursächlich waren.
T.O.T.E.
steht für die Versuch- und Irrtum-Schleife "Test-Operate-Test-Exit",
die jeder Lernerfahrung zugrunde liegt.
Trance
Zustand der nach innen gerichteten Aufmerksamkeit (Alpha- Zustand), Milton-Modell
Transderivationale
Suche
Der Prozeß des Durchsuchens der gespeicherten Erinnerungen und
geistigen Repräsentationen, um die Referenzerfahrung zu finden, aus
der ein derzeitiges Verhalten oder eine Reaktion entstanden ist. Die
transderivationale Suche wird durch eine Kommunikationsweise
angeregt, die den Zuhörer dazu bringt, einen zusätzlichen
Bedeutungszusammenhang mit dem Gehörten zu generieren, um ihm
(mehr) Sinn zu geben; z.B. veranlaßt der Satz: "Menschen
welche? ich? können lernen, viel mehr Freude als gegenwärtig?
als ich zur Zeit? zu empfinden" den Empfänger dazu, die
unvollständige Oberflächenstruktur bewußt oder unbewußt in bezug
auf seine eigene Erfahrung zu ergänzen.
Trigger
Auslöser für ein bestimmtes Verhalten oder Programm
Unbewußtes
eine Vorannahme (Modell) im NLP für diejenigen physischen und
geistigen Prozesse im Leben eines Menschen, auf die er keinen oder
nur einen sehr eingeschränkten Zugriff hat. Der Nutzen dieses
Modells besteht darin, den Glauben des Klienten an die Macht,
Kreativität und Hilfe des Unbewußten so weit zu stärken, daß er
damit die für ihn notwendige Veränderungsschritte einleiten kann,
z.B. mit Hilfe von Reframings.
Unscharfe
Funktionen, Fuzzy
Functions
Uptime
sich mit allen Repräsentationssystemen im Jetzt-Zustand befinden
Utilisieren
sich etwas zunutze machen ( z.B. den "Widerstand" eines
Klienten), um die gewünschte Veränderung herbeizuführen
VAKOG
Kurzbezeichnung für das verfügbare Ensemble an Repräsentationssystemen
(Visuell-Auditiv-Kinästhetisch-Olfaktorisch-Gustatorisch)
Verzerrung
Verarmungsstrategie, bei der fortlaufende Prozesse als Ereignisse
repräsentiert werden, z.B. durch Nominalisierung eines Prozeßwortes
wie Entscheidung: "Ich fürchte mich vor meiner
Entscheidung." Ein verzerrtes Modell kann durch Nachfragen,
z.B. "Wie haben Sie es gemacht, sich so und nicht anders zu
entscheiden?", korrigiert werden. Eine Nominalisierung z,B,
kann durch die Frage: "Kann man es in eine Schubkarre
tun?" (Bandler) entdeckt werden.
Verhandlungsmodell
zählt zu den inhaltsfreien à Reframings und wird dann angewendet,
wenn beim Klienten zwei oder mehr Teile
konfligieren und dadurch beim Klienten ein Problemverhalten
induzieren. Unter Anleitung des Beraters oder Therapeuten geht der
Klient in Trance (Milton-Modell)
und "verhandelt" dort mit seinen am Problemverhalten
beteiligten Persönlichkeitsteilen.
VK-Dissoziation
auch Phobietechnik genannt; durch eine Entkopplung von gefühlsmäßigen
und z.B. visuellen Sinneswahrnehmungen durch Dissoziation
können unangenehme oder unangemessene Gefühlsreaktionen
"entstreßt" und aufgelöst werden.
Visuell,
das
Sehen betreffend, Repräsentationssystem
Wahrnehmungspositionen
Standpunkt oder Sichtweise auf ein Problem. Die erste Position nimmt
jemand ein, der die Welt assoziiert, d.h. aus seiner eigenen Brille
sieht und erlebt. In der zweiten Position befindet er sich, wenn er
sich selbst mit den Augen eines beteiligten anderen sieht. In der
dritten Position erlebt sich der Betreffende, wenn er von außen
(dissoziiert), d.h. mit den Augen eines unbeteiligten Dritten, sich
und den beteiligten anderen wahrnimmt. Die Meta-Position geht noch
einen Schritt weiter in die Dissoziation: Ich beobachte, was jemand
in der 1., 2. oder 3. Position wahrnimmt.
Walt-Disney-Strategie
eine von R. Dilts entwickelte Kreativitätsstrategie, die darauf
abzielt, die maßgeblichen Rollen im kreativen Prozeß: den Träumer
- den Realisten - den Kritiker, auf einer höheren Ebene zu
synthetisieren (koordinieren)
Wertsysteme
Wertsysteme sind meistens um eine Kernintention geordnete
Vorstellungen von dem, was im Leben des einzelnen wichtig und
existentiell bedeutend ist oder nicht. Ein Wertsystem, das im NLP
eine gewisse Bedeutung (über T. James / W. Woodsmall. Time-Line)
erlangte, ist das von Claire Graves. Sie postuliert ein
siebenstufiges Entwicklungsmodell:
1 Überleben (Erhalten der
physiologischen Stabilität auf der Umweltebene)
2 Stammesleben (Das Selbst
opfert sich für Stamm und Häuptling)
3 Redneck (Jetzt leben -
zum Teufel mit den anderen)
4 Gesetze (Das Selbst
ist Regeln und der Systemstabilität verpflichtet)
5 Materialismus (Der Wert
des Selbst bemißt sich nach seinem wirtschaftlichen Er folg)
6 Idealismus und Engagement
(Das Selbst opfert sich für die "gute Sache" bzw. für
andere)
7 Existenz (Das Selbst
reflektiert und handelt systemisch bzw. ganzheitlich)
Win-Win-Strategie
Modell aus dem Konfliktmanagement, wo es darum geht, eine Situation
zu schaffen, bei der "faule Kompromisse" vermieden und
alle Beteiligten zu "Gewinnern" werden; nützlich auch im
Verhandlungsmodell des NLP, Reframing
Ziel
im NLP eine der wichtigsten Vorstellungen überhaupt. Ein Ziel
sollte von der betreffenden Person selbst erreichbar, positiv
formuliert, ohne Vergleiche und vor allem sinnesspezifisch konkret
sein und die richtige Chunkgröße aufweisen. Charakteristisch für
NLP ist immer die Frage: "Was willst du statt dessen?", um
den Klienten von seiner Problemverhaftung zu befreien.
Zitate
Zitate dienen dazu, einem Gesprächspartner indirekt etwas zu
sagen, ohne dafür die konkrete Verantwortung (Beweislast) übernehmen
zu müssen.
|