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Kritik

 

  • Modetrend "NLP"?

NLP gerät mitunter in Schlagzeilen. Zum Beispiel ist die Rede von:

  • emotionale Gleichschaltung ("Beim NLP wird reichlich versucht, emotional 
    gleichzuschalten" "Mißerfolge? - nie gehört"),

  • Schmalspurtherapie (statt beharrlicher Analyse "das Schwuppdiwupp des Magiers"),

  • Omnipotenz- und Grandiositätsphantasien ("Selbst- und Methodenzweifel kennt der positivistische Blick des NLPlers nicht"),

  • Manipulation ("Programme für Manager und Verkaufstrategen zur effektiven Manipulation 
    von Kunden und Mitarbeitern") oder von

  • "angeberischem Verkaufsgedröhn"
    (vgl. Rolf Winarski. Psychozauber für die Management-Manege. In: Psychologie Heute 3/95 S. 60-65)

 

Diese Verdächtigungen treffen in dem Moment auch zu, wo jemand NLP um irgendwelcher kurzfristiger Effekte willen nutzen möchte. Er gebraucht es dann als Werkzeug, wie man einen Hammer benutzt, um jemandem den Schädel einzuschlagen oder um damit einen Nagel in die Wand zu treiben. Die Verantwortung liegt nach dieser Sichtweise bei demjenigen, der NLP als Werkzeug verantwortungsbewußt oder unverantwortlich nutzt.

Es gibt aber auch ein generisches Verständnis von NLP. Danach ist NLP keine Psychotechnik, sondern weitgehend eine mentale Einstellung, sich und anderen gegenüber. Diese Einstellung wird getragen durch die Einsicht, daß das, was ich tue, jederzeit Rückwirkungen auf mich selbst hat. Manipuliere ich andere Menschen im hauptsächlichen Hinblick auf meine eigenen Bedürfnisse und mit undurchsichtigen Methoden, dann schaffe ich damit aktiv ein Weltbild, in dem Manipulation mit mir als Hauptbeteiligtem vorkommt: wenn ich manipuliere, ist das gut, wenn andere mich manipulieren, ist das schlecht; also muß ich dafür sorgen, daß andere mich nicht manipulieren, sonder ich sie - und sei es auch nur, um zu verhindern, daß sie mich zuerst manipulieren. Das Beispiel ist recht kraß gewählt. Aber es zeigt, daß jeder, der sich mit NLP beschäftigt gut beraten ist, sich gründlich mit seiner Motivation und der seiner Trainer auseinander zusetzen

 

 

  • Walk what you talk - an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen

frukorb.wmf (13334 Byte) Klingt im Englischen besser als im Deutschen: selber tun, was man anderen verkündet. Es ist der Unterschied zwischen dem "sagen, was ich tue" und dem "ich tue, was ich sage". Das oft beschworene Zauberwort der "Kongruenz" gehört hierher. Dazu gehört auch geistige Frische und Lust, die Veränderungen vorzuleben und vorzumachen. "Sei der Erste bei dem, was du tust" - diese Bandlersche Maxime bringt es auf den Punkt.